Fachgespräch: Ernährung im Regelbedarf

Die Rolle des Existenzminimums für den Kampf gegen Ernährungsarmut.

Zum 1. Januar 2027 sollen die Regelbedarfe gesetzlich neu ermittelt werden. Doch ausgerechnet beim Thema Ernährung droht eine entscheidende Lücke: Die Bundesregierung will den Ernährungsanteil im Regelbedarf nicht gesondert überprüfen – obwohl der Wissenschaftliche Beirat des Bundesernährungsministeriums ihn als unzureichend kritisiert hat.

Was bedeutet das für Menschen, die auf existenzsichernde Leistungen angewiesen sind? Und welche politischen und rechtlichen Möglichkeiten gibt es, um Ernährungsarmut wirksam zu bekämpfen?
Welche politischen Hebel gibt es im laufenden Gesetzgebungsverfahren? Und welche rechtlichen Handlungsmöglichkeiten eröffnen sich gegebenenfalls danach?

Bei unserem Fachgespräch beleuchten externe Expert * innen aktuelle Entwicklungen:
in der Ernährungsforschung (Verbraucherzentrale NRW, Silvia Monetti)
im Rahmen des UN-Sozialpakts (Deutsches Institut für Menschenrechte, Dr. Lê Phan-Warnke)
in der Bündnispolitik (Bündnis Ernährungsgerechtigkeit, Renate Antonie Krause)
in der Rechtsprechung zum Inflationsausgleich (VdK, Margret Böwe)

Veranstalterin: Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag

Termin und Ort: 23.9., 14-17 Uhr, JKH 2.732 (Goldener Saal)

Anlass: Gesetzgebungsverfahren zum neuen Regelbedarfsermittlungsgesetz im Herbst 2026

Info: Gemeinsames öffentliches Fachgespräch der AG Arbeit und Soziales und der AG Ernährung, Landwirtschaft und Heimat

Wir freuen uns auf eure Teilnahme und eine spannende Diskussion!

Anwesende MdB: Ina Latendorf, Cansin Köktürk

Deutscher Bundestag
Dorotheenstrasse 101
Jakob-Kaiser-Haus (Raum 2.732)


Beginn: Uhr
Ende: Uhr
Einlass: Uhr
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